Wie funktioniert ein Nachteilsausgleich?

Nachteilsausgleich


Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf darf beim schulischen Lernen, bei Prüfungen und bei Leistungsermittlungen (Klassenarbeiten, Tests, Lernzielkontrollen) aufgrund ihrer Behinderung oder Beeinträchtigung kein Nachteil entstehen. Dieser Anspruch leitet sich aus Artikel 3 Abs. 3 Satz 2 des Grundgesetzes und aus § 48 des Schwerbehindertengesetzes ab. Er erfordert die besondere Fürsorge der Schule im täglichen Schulleben in und außerhalb von Unterricht.
Die Gewährung eines Nachteilsausgleichs ist in allen Schulformen möglich. Sie erfolgt auf Antrag der Erziehungsberechtigten und / oder auf Empfehlung der betreuenden Lehrkraft. Der Nachteilsausgleich wird durch Beschluss der Klassenkonferenz gewährt.
In den Schulgesetzen der einzelnen Bundesländer ist dies für einzelne Beeinträchtigungen weitgehend berücksichtigt. Eine Sammlung der jeweiligen Vorschriften, aktuellen Entwicklungen und Fallbeispiele finden Sie unter den Links zu den einzelnen Bundesländern.

Anhand von Anregungen von Kolleginnen und Kollegen aus Weiterbildungen möchten wir Ihnen diese zur Verfügung stellen. Gern können Sie uns kontaktieren, um weitere, evtl. von Ihnen in bestimmten Situationen angewandte Nachteilsausgleiche mit in die Diskussion einzubringen.


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